Köln im Film
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Köln im Film – Filmgeschichte(n) einer Stadt

1927: DER ERSTE „KÖLN-KRIMI“


„Der Bettler vom Kölner Dom“ von Rolf Randolf aus dem Jahre 1927 ist der einzige lange Kölner Spielfilm aus der Stummfilmzeit, der heute noch erhalten ist.

Im Mittelpunkt des Films steht eine internationale Diebesbande, die es inmitten des Kölner Karnevalstrubels auf die Juwelen einer amerikanischen Millionärserbin im Hotel Excelsior am Dom abgesehen hat.
Neben einem Mord, einer flüchtigen Liebesgeschichte und einer rasanten Verfolgungsjagd per Boot und Auto bietet der Film historische Aufnahmen vom Kölner Rosenmontagszug 1926.

Ein „handfester Kriminalfilm, der viele wirksame und erprobte Effekte der Leinwand verwendet“, lobte „Der Kinematograph“ und hob hervor, dass dafür „populäre Namen … verpflichtet“ wurden, darunter Carl de Vogt als Bettler, ein „ausgezeichneter Maskenkünstler“.

Eine DVD Edition präsentiert die 2010 digital restaurierte Fassung des Stummfilms „Der Bettler vom Kölner Dom“ von Rolf Randolf aus dem Jahre 1927 mit zwei neuen Musikbegleitungen: einer Orchestermusik von Pierre Oser, eingespielt vom WDR-Rundfunkorchester, und einem Mitschnitt einer improvisierten Live-Aufführung von Günter A. Buchwald.

WEITERHIN

Das Buch zur Kölner Kinogeschichte – noch immer aktuell


Die Hahnentor Lichtspiele in den 1950er Jahren

Peter Fischer/Historisches Archiv der Stadt Köln

Was hat der Film mit Schokolade zu tun?
Wo gab es die einzige Kino-Disco in Deutschland?
Und wieviele Plätze bot der Ufa-Palast im Jahr 1931?

KINO IN KÖLN erzählt vom ersten Kino am Augustinerplatz im Jahr 1896,
von Ladenlokalen und den ersten Lichtspieltheatern auf der Hohe Straße,
von Vorortkinos in Braunsfeld, Höhenhaus oder Zollstock,
von Schachtelkinos und der neuen Ära der Multiplexe...


Das Buch schildert den ersten Kinoboom ab 1906 und lässt die großen Filmpaläste der späten Zwanziger Jahre aufleben. Vorführer, Theaterleiterinnen und Kinobesucher erinnern sich.
Zeitungsanzeigen, Fotos aus Archiven und Privatbesitz, Filmpalakte und Programmzettel lassen die Kinolandschaft der Stadt lebendig werden.

Emons Verlag
mit ca. 250 Schwarz-Weiß- und Farbabbildungen, 360 Seiten
ISBN 978-3-95451-869-2
24,95 €
Zur Buchbesprechung von Hans Helmut Prinzler.

Ein Spaziergang durch Raum und Zeit – der Kinostadtplan ist online

Der Kinostadtplan bietet einen Überblick über Anzahl und Lage der Kinos in Köln von 1896 bis heute.
Ob in der Totalen oder beim Zoom auf ein Stadtviertel: mit einem Mausklick auf die Fähnchen finden Sie Adresse, Namensänderungen, Eröffnung und Schließung.

Wer mehr wissen will: über 130 Kölner Kinos werden hier bereits vorgestellt - und es kommen immer noch weitere hinzu...

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Dazu mehr.


Vor 90 Jahren: „Der Bettler vom Kölner Dom“ – ein „Kölnkrimi“ 1927

Stiftung Deutsche Kinemathek


Vor 60 Jahren: Defa Wochenschau „Besuch in Köln“ 1957

Progress


Vor 50 Jahren: „Heißes Pflaster Köln“ - Action im Milieu

Lisafilm


Vor 20 Jahren: „Sprech ens aanständich“ - Kölner Mundart

Bettina Braun Filmproduktion


Vor 10 Jahren: „Waldmeister“, der Westend-Zyklus

Westendfilme


Vor 3 Jahren: „Der große Demokrator“ - in Köln Kalk

Rami Hamze